„Ach ich fühl es…“ – Ein heiter-frivoles Nachtprogramm

Mit großer Freude habe ich die Arbeit mit der Studiobühne Aschersleben wieder ins Leben gerufen. Dieses Ensemble, dem ich von 1986 bis zu seiner Auflösung im Jahre 1991 angehörte hatte bereits zu Zeiten vor der Wende ein heiter-frivoles Nachtprogramm mit dem Titel „mein Liebchen hat ein etwas“.

Nunmehr wurde es etwas umgestaltet und zum Teil neu geschrieben unter dem Titel „Ach ich fühl es“.

„Ach ich fühl es“ stammt aus dem Gedicht „Kritik des Herzens“ von Wilhelm Busch und ist der beziehungsreiche Titel des heiter-, frivolen Nachtprogramms, mit dem die Studiobühne Aschersleben das Publikum erfreuen möchte. Lieder, Couplets, Aphorismen und mehr über das Thema Liebe und alles was man dafür hält. Dabei wird sich solch klassischer Kabarettautoren wie Kurt Tucholsky, Otto Reuter, Joachim Ringelnatz, Robert Gernhardt, u.a. bedient, deren Texte zu einem Programm gestaltet worden sind das Thema Liebe auf heitere Weise zu erklären.

Da werden „heiße Gefühle“ und „kalte Schulter“ mit viel Gefühl, Humor und Lebenslust gezeigt. Wobei die Betonung auch ganz bewusst auf den Begriff Lust gelegt werden kann, denn viele der Vorträge haben eindeutig zweideutigen Inhalte und manchmal kann von Zweideutigkeit keine Rede mehr sein.

Vor allem soll sich in diesem Programm wieder einmal bewahrheiten, dass sich erotische Ausstrahlung nicht unbedingt an Modellmaßen festmachen muß, sondern das auch gestandene Frauen mit eher „normaler“ Figur durchaus mehr als genug Sexappeal verbreiten können. Ein Abend mit Liedern und Texten der 20er und 30er Jahre von Tucholaky bis Ringelnatz, von Reuter bis Gernhardt. Das Programm ist ein Wechselspiel zwischen derben Texten und leichten Liedern, zwischen Rausch und Ernüchterung, zwischen Skandal und Unschuld.