Morgenstern-Programm

„… und nichts ist außer mir“

Christian Morgenstern gehört glücklicherweise zu den Dichtern, deren Gedichte keinen Staub ansetzen. Dass er trotz eines nicht einfachen Lebens soviel Heiteres geschrieben hat, ist es wert auf die Bühne gebracht und erzählt zu werden. Das ist für mich die Intention gewesen, mich mit Christian Morgenstern zu beschäftigen und eine Auswahl an Gedichten zu sprechen, zu spielen oder pantomimisch umzusetzen. Vorrangig geht es mir dabei nicht um eine „Lesung“, sondern vielmehr um das „Spielen“ von impressionistischen Perlen seiner Werke. Wie in meinem vorangegangenen Programmen werden von mir kurze Lebensstationen des Dichters in den Vortrag mit eingestreut um so dem Zuhörer und Zuschauer das Leben und Werk Morgensterns näher zu bringen.

Heute sind seine Gedichte fast schon Volksgut. Sätze daraus wurden zu geflügelten Worten, wie: „selig lächelnd wie ein satter Säugling“ oder „weil, so schließt er messerscharf, nicht sein kann, was nicht sein darf“. Die musikalische Begleitung übernimmt auch in diesem Programm Steffen Wendel an der Gitarre.