20.03.2008
Presse
Na was hat es denn, das Liebchen?
Spiel, Satz und Sieg für ein Programm, dass sowohl vor als auch hinter dem Ensemble liegt
Aschersleben/MZ - 09.12.2008“Ach ich fühl es! Keine Tugend ist so recht nach meinem Sinn; stets befind’ ich mich am wohlsten, wenn ich damit fertig bin. Da hingegen so ein Laster, ja, das macht mir viel Pläsir; und ich hab die hübschen Sachen lieber vor als hinter mir.” Mit den Worten Wilhelm Buschs tritt Hagen Hubert Möckel auf die Bühne. eine Bühne, die es seit 1991 nicht mehr gegeben hat. Die Studiobühne Aschersleben.
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Hart am Wind des Lebens
Ringelnatz-Abend beim Kulturzug
Bebra - 29.11.2008. Oft sind es die kleinen Bühnen, von denen ein Zauber ausgeht. Stille und bewegende Sternstunden bietet seit vielen Jahren die Bühne des Kulturzuges im Alten Rathaus in Bebra mit großartigen Künstlern und packendem Kopfkino. So war es auch am Samstagabend, als Hagen Möckel einen spannenden und kurzweiligen Einblick in das Leben und Wirken des Dichters Joachim Ringelnatz bot.
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Nachtshow mit frivolen Antiquitäten
Premiere für Programm zum Schmunzeln
Halle/MZ - 20.10.2008. Das Vergnügen hält auch im Nachhinein noch etwas an. Schmunzeln muss man nämlich, wer bedenkt, dass das, was er soeben mit 30 Premierenbesuchern Kabarett im Operncafé erlebt hat, ausdrücklich als Nachtpgrogramm deklariert war. Zu Zeiten eines Überangebots von unsäglich-konkreter Zwischenmenschlichkeit schon in den Nachmittagsprogrammen des vermeintlich zu unrecht gescholtenen Fernsehens hat ein “heiter-frivoler” Abend wie der unter dem Titel “Ach, ich fühl es” schon etwas Rührendes.
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Zuviel für das Schneckenhirn
Morgenstern-Programm mit Hagen Möckel
Aschersleben/MZ - 11.03.2008. “Gedanken wollen oft - wie Kinder und Hunde - dass man mit ihnen im Freien spazieren geht.” Der Ansicht war Christian Morgenstern. Und einer, der genau das mit den Gedanken des Dichters, Schriftstellers und Übersetzers tut und sie in einer Lesung oder vielmehr “Spielung” unter dem Titel “nichts ist außer mir” nach außen trägt, ist Hagen Möckel, der den Impressionismus in der Dichtkunst aufspürt.
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Liebesseufzer des Gehenkten
Kabarett-Premiere im Operncafé: Hagen-Hubert Möckel interpretiert Morgenstern
Halle/MZ - 08.01.2008. Wie muss es wohl einem Affen am Vorabend seiner Menschwerdung gehen? Ziemlich jämmerlich, wenn man Hagen-Hubert Möckel glauben darf. Er gibt den Affen und auch gleich noch all die Tiere, die sich vorsorglich von ihm verabschieden: Nashorn, Floh oder Schaf sind kein Problem. Der Mann wechselt die Rollen im Handumdrehen. Das Vergnügen nimmt seinen Lauf.
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Vergnügliche Reise durch Poesie des Alltags
Ringelnatz-Abend mit Hagen Möckel
Ballenstedt/MZ - 15.05.2007. “Es wippt eine Lampe durch die Nacht”: Mit seinem Programm über das Leben und Wirken von Joachim Ringelnatz nahm der hallenser Hagen-Hubert-Möckel im Schlosstheater Ballenstedt sein Publikum mit auf eine wahrhaft vergnügliche Reise durch die Lyrik des Dichters.
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Lebensblähungen werden Verse
Plauen/Vogtlandanzeiger - 30.01.2007. “Torkelnder Matrosenhalunke, mit Flaschen, Balken, Muscheln und Quallen von der Flut an den Strand gespiehn, herumgeschaukelter Prolet des Ozeans, shakespearisches ‘Sturm”-Gewächs. Über dir endloser Himmel, um dich endloses Gewässer und du selbst ein Stück Schmutz! Verlottertste Kreatur der Welt und kindischste Märchengestalt!”
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Hoch beglückt mit Ringelnatz
Hagen-Hubert Möckel zeichnet beeindruckendes Bild des Dichters im Grauen Hof
Aschersleben/MZ - 30.10.2006. Würden Sie, verehrte Herren, Ihre Frau liebevoll “Muschelkalk” nennen? Wohl nicht. Joachim Ringelnatz tat es. Und noch manches andere, was uns heute schmunzeln lässt. So legte er die bürgerliche Identität des zügel- und erfolglosen Hans Bötticher von einem Tag auf den anderen einfach ab.
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Gedanken einer Grenzgängerin
Neue Ausstellung beim Kunst- und Kulturverein - Musikalische Performance zur Vernissage
Aschersleben/MZ - 15.09.2005. Am Sonnabend um 20 Uhr wird im Grauen Hof eine Ausstellung eröffnet, deren Entstehungsgeschichte nicht alltäglich ist. Im November vergangenen Jahres reist Hagen-Hubert Möckel für einen Urlaub nach Indien. In Delhi lernt er die Malerin und Performancekünstlerin Antje Görner kennen. Nach dieser Begegnung wurde Möckel, den Ascherslebern bekannt als Bluesfreund und Rezitationskünstler, im Dezember noch einmal nach Indien eingeladen, um dort mit der von ihm und Antje Görner entwickelten Kurt-Schwitters-Performance aufzutreten.
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Urklänge für Bombay calling
Antje Görner zeigt Bilder im Grauen Hof
Aschersleben/MZ - 20.09.2005. Einleitung: “Fümms bö wö tää zää Uu, pögiff kwii Ee.” Worte zu Klängen und Lauten aufgelöst - mal leiser, mal lauter, gesungen oder gekreischt, in jedem Fall rhythmisch. Zu diesen Urlauten, interpretiert von Hagen-Hubert Möckel, gesellen sich die Urklänge der Tabla, einer indischen Trommel, gespielt von Antje Görner.
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Tollkühnheit eines Feiglings
Hagen-Hubert Möckel liest Kinski
Aschersleben/MZ - 16.10.2001. Der Mann hatte nicht alle Nadeln an der Tanne. So viel Fäkalsprache, so viel Pisse, Blut, Eiter, Arsch und Huren, die der Schauspieler Klaus Kinski in seine verzweifelten Verse goss - selten zu hören innerhalb einer knappen Stunde. Verzweiflung muss es wohl gewesen sein, die den Künstler zu solch starken Worten peitschte.





