6. April 2020

Auf der Suche nach neuen Wegen ,die Mitteldeutsche Zeitung berichtet über das Beethoven-Projekt

 

31. März 2020

Trotz Virus ist auch Beethovenjahr!

Einen schönen guten Tag,
die Corona-Krise hat uns alle in eine schwierige Situation gebracht.
Auch die Künstler leiden unter diesen Umständen und haben auf unbestimmte Zeit keine Vorstellungen mehr. Dies wiederum bedeutet auch keine Einnahmen.
Mit viel Freude und Enthusiasmus habe ich gemeinsam mit meinen Kollegen, der Pianistin Svetlana Meskhi und dem Schauspieler Hilmar Eichhorn ein musikalisch-literarisches Programm erschaffen, in dem wir den Komponisten Ludwig van Beethoven würdigen möchten.
Die Begeisterung für die Musik dieses Ausnahmekomponisten und sein 250. Geburtstag waren Anlass, diese Arbeit aufzunehmen.

Insgesamt vereinen uns drei Künstler über 80 Jahre Bühnenpraxis. Und mit dieser geballten Wucht an Erfahrung gingen wir an die Probenarbeit. Bis zu dem Tag als COVID-19 das ganze Land in seinen Würgegriff nahm. Nach einer ersten Schockstarre, die geprägt war von ersatzlos gestrichenen Vorstellungen und Engagements und damit verbundenen Einnahmeverlusten,  waren wir uns schnell einig:
„Wir lassen uns von einem Virus weder unser Programm, noch den Beitrag zum Beethovenjahr zunichtemachen!“

Als Initiator und Darsteller des Programms habe ich alles was ich an Rücklagen aufbringen konnte, in unser Herzensprojekt gesteckt. Damit konnten die bisherige Kosten, gedeckt werden.
Der erste Premierentermin und weitere Vorstellungen fielen den Coronabestimmungen zum Opfer.
Jetzt gibt es bereits neue Pläne und mögliche Termine, das Programm unserem Publikum vorzustellen.

Dabei geht es in der jetzigen Phase vor allem um:
– Raum- und Technikmiete
– professionelle Fotos für Plakate, Programmhefte etc.
– Werbeanzeigen
– Plakatdruck
– Honorare für Techniker
– Honorare für Mitwirkende

Seit jeher arbeite ich zu 100% ohne Fördermittel und bestreite meine Arbeit durch Eintrittsgelder und Gastspielverträge.
So auch in diesmal, dachte ich. Nun hieß es hingegen andere Wege suchen. Dieser Umstand hat mich auf eine Aktion der Crowdfunding-Plattform Startnext aufmerksam gemacht und so bewarb ich mich bei der „Startnext Corona Hilfsaktion“. Mit Erfolg.
Somit ist es ab sofort jedem möglich, unser Projekt zu unterstützen. Nun hoffe ich auch auf Ihre Hilfe für unser Beethovenprogramm.
Ich bitte Sie mit diesem Aufruf um zwei Dinge:

– Vielleicht finden Sie die Möglichkeit, für dieses Projekt in Ihrem Bekannten- und Freundeskreis zu werben
https://www.startnext.com/beethoven-programm;

– und natürlich wäre es schön wenn Sie sich entschlössen, uns ebenfalls Ihre Unterstützung angedeihen zu lassen.

Jeder Euro zählt und lässt uns den Glauben nicht verlieren, dass wir das uns am Herzen liegende Projekt zu einer erfolgreichen Premiere und weiteren Vorstellungen führen.

Ich bedanke mich für Ihre Unterstützung und verbleibe mit herzlichen Grüßen aus Halle
Hagen Möckel

 

23. März 2020

Alle Veranstaltungen sind bis auf weiteres…

 

6. März 2020

BEETHOVEN – Schade, schade zu spät.

DADADA DAAAAAA

Vieles was die Französische Revolution und auch Beethoven wollte, ist bis heute nicht erreicht. Und darum ist seine Musik noch immer von heute, und auch von morgen!

Ludwig van Beethoven ist zweifelsfrei physisch tot, diese Tatsache zählt nichts, denn seine Musik durchdringt bis heute die Welt. Seine Wucht, diese Verbindung aus Leidenschaft, Trauer und reinstem, silbrig schillerndem Genie sind bis heute unerreicht. Und so ist er trotz seiner Größe von nur 1,62 m, den schwarzen wuscheligen Haaren und dem Grübchen im Kinn einer der größten Komponisten bis heute.

Ludwig van Beethoven bleibt ein Mann für alle Fälle, wer in Moll bestimmt ist und ein wenig weinen möchte, der greift zu seiner Pastorale, wer gut gelaunt durch den Tag schweben möchte, der legt sein Klavierkonzert C-Dur auf und wer auf Pauken und Trompeten steht, der wählt? Genau DADADA DAAAAA, die 5.Sinfonie.

Als „Beethoven-Amateure“ können wir nicht sagen, ob Ludwig van Beethoven wirklich der erste gewesen ist, der die Formen der Musik gesprengt hat und der das Gefühl und die Persönlichkeit des Künstlers in den Vordergrund stellte.

Aber wir können Ihnen mit unserem Programm sicher einen Eindruck vermitteln, wie das Leben des Ludwig Van Beethoven als erster „Freelancer“ ausgesehen haben mag, denn er war nie an einem Fürstenhof fest angestellt wie es damals üblich war.

Wir verneigen uns mit unserem Programm vor dem Künstler, der mit 28 Jahren begann, schwer zu hören und über die Jahre völlig ertaubte und mit nur 56 Jahren starb. Er liebte den Alkohol und in Ermangelung von Geld, trank er oft billigen mit Bleizucker gesüßten Weißwein. Sein Wunsch, am Ende noch einmal guten Rheinwein aus seiner Heimat zu genießen ging nicht in Erfüllung, zu spät kam die Lieferung Rüdesheimer Weins im Schwarzspanierhaus an. So blieben nur seine letzten Worte zu sagen:

SCHADE, SCHADE ZU SPÄT.

Svetlana Meskhi spiel für Sie:

– Klaviersonate As-Dur op. 26 der 3.Satz

– Klaviersonate As-Dur op. 110 der 2.Satz

– Rondo in C-Dur WoO 48

– Klaviersonate C-Dur op. 53 der 3. Satz (Waldsteinsonate)

– Klaviersonate F-Dur op. 10 der2. und 3.Satz

– Klaviersonate Cis-Moll op. 27 der 1., 2. und 3. Satz (Mondscheinsonate)

– Adelaide

– Klaviersonate B-Dur op. 106 der 2.Satz (Hammerklaviersonate)

– Klaviersonate C-Moll op. 13 der 2.Satz (Pathétique)

– Klaviersonate F-Moll op. 57 der 2.Satz (Appassionata)

 

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