Vom Pfeiffer mit drei eF

Wer sollte anderes gemeint sein als Heinz Rühmann. Einer der bekanntesten Sätze der Filmgeschichte: „Eins vor, zwei hinterm Ei, Bitte“ ist mehr als ein Bonmot aus dem Klassiker der Pennälerkultur. Die drei eF’s des Heinz Rühmann, Fliegen, Filme und Frauen durchziehen das Leben dieses wohl bekanntesten und eventuell besten deutschen Schauspielers. Die Feuerzangenbowle bildet den Hintergrund für das diesjährige Weihnachtsprogramm des Kabaretts im Operncafé. Bei Heinrich Spoerl, in der Buchvorlage zum Film heißt es: „Eine Feuerzangenbowle ist keine Bowle, sie ist ein Mittelding zwischen Gesöff und Hexerei. Weich und warm hüllt sie die Seele ein, nimmt die Erdenschwere hinweg und löst alles auf in Dunst und Nebel“ – so ist das mit Heinz Rühmann, leicht und süffig kommen seine Figuren daher, nehmen die Menschen mit in seine Filmwelt aber wie er das macht, das hat er nie verraten, er lächelt nur dazu.

Ein Streifzug durch sein Leben als Schauspieler, Flieger und Mustergatte, natürlich gewürzt mit den zeitlosen Filmschlagern, Geschichten und Anekdoten aus einer über 60 Jahre währenden Karriere die von der Weimarer Republik bis in das wiedervereinigte Deutschland reicht.

So freue ich mich, Ihnen dieses Programm, von Siegfried von der Heyde geschrieben, und unter der Regie von Karl-Fred Müller auf die Bühne gebracht, präsentieren zu dürfen. Ich lade Sie also herzlich ein, zu seiner Hommage an Heinz Rühmann und, am Ende der Vorstellung, zu einer Feuerzangenbowle.