22. Dezember 2022

Weihnachten und eine neue Krise

Und wieder geht ein Jahr zu Ende und auch das Jahr 2022 hatte mehr als nur eine Krise für uns parat. Hoffen wir alle, dass es im Jahr 2023 endlich wieder gute Nachrichten gibt. Mit meinem diesjährigen Weihnachtsgedicht wünsche ih allen:
Neues Jahr, neue Träume, neue Abenteuer, neue Visionen, neue Magie, neue Anfänge.

24 Worte im Advent

 

19. November 2022

Eine neue Premiere 2023

Ila Raven & Hagen Möckel

„Love Letters“, ist ein berühmtes Briefroman-Drama und ist eine unserer Reflektionen auf die Corona-Zeit mit all ihren Einschränkungen, auch im Theater. Denn eine Frau, ein Mann und ihre Briefe – mehr braucht der amerikanische Autor A.R. Gurney nicht, um eine berührende Liebesgeschichte auf die Bühne zu bringen.

Gemeinsam mit Ila Raven lesen wir die Briefe einer unerfüllten Liebe und laden den Zuschauer zu einer emotionalen Achterbahnfahrt ein – mitreißend, leidenschaftlich, lustig und tieftraurig. Dem Publikum wird hier großes Kopfkino geboten.

Wie zwei Königskinder mögen sie sich, lieben sich – und kommen doch nie zusammen. Seit ihrer Kindheit schreiben sich Melissa und Andy Liebesbriefe. Aus einer anfangs unschuldigen Liebe wird Freundschaft, dann eine innige Beziehung fürs Leben. Aber sie bleibt platonisch. Eine Liebe ohne Leib, schriftlich manifestiert auf dem Papier, in Abwesenheit des geliebten Anderen.

Die tatsächlichen Begegnungen verlaufen dagegen enttäuschend. Die Liebe wird immer unmöglicher. Exzessive Abenteuer am Abgrund kontra Korrektheit und Verantwortung in der Öffentlichkeit, verkrachte Künstler-Existenz kontra erfolgreicher Politik-Aufsteiger.

Beide bleiben verhaftet in ihren familiären Prägungen, sie sind das Produkt ihrer Geschichte, sie können nicht wirklich frei werden, auch wenn Melissa manchmal, wie eine Vorkämpferin der Frauen-Emanzipation erscheint. Und trotzdem bricht ihre Korrespondenz nie ab.

Das Stück „Love Letters“ ist durchaus auch als gesellschaftskritisch zu verstehen, da es die Rolle der Frau in der bürgerlichen Gesellschaft beleuchtet und darstellt. Zwischen kurzweiligen Nachrichten und gegenseitigen Neckereien konnte man auch immer wieder heraushören, dass und wie unterschiedlich Frauen und Männer im Amerika des 20. Jahrhunderts lebten und dachten. Damit wird eine Parallele gezogen in die immer stärker werdenden Auseinandersetzungen der heutigen Zeit.

 

18. Dezember 2021

Noch immer ist Weihnachten anders

Ein weiteres turbulentes CORONA-Jahr geht zu Ende und die Weihnachtszeit lädt uns nun ganz besonders ein, uns auf das Wesentliche zu besinnen. Mein Publikum ist ein Teil vom Wesentlichen und ich bin dankbar, dass es mich auch in diesem Jahr nicht vergessen hat und die wenigen Vorstellungen besuchte, die ich geben durfte.

Mit meinem jährlichen Weihnachtsgedicht wünsche ich allen eine frohe Weihnachtszeit und eine große Portion Optimismus für das kommende Jahr, mögen wir uns zu hoffentlich vielen Vorstellungen und einer schönen geplanten Premiere wiederersehen.

Die Heil’gen Drei Könige…
Heinrich Heine

 

8. November 2021

„Schade, schade zu spät.“ das musikalisch-literarische Porträt Beethovens in Aschersleben am 08.10.2021

Die Mitteldeutsche Zeitung berichtete am 12.10.2021

Schade, schade zu spät.

Letzte Worte Beethovens

 

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