11.03.2008
News 1
Vom Pfeiffer mit drei eF
05.10.2008
Wer sollte anderes gemeint sein als Heinz Rühmann. Einer der bekanntesten Sätze der Filmgeschichte: “Eins vor, zwei hinterm Ei, Bitte” ist mehr als ein Bonmot aus dem Klassiker der Pennälerkultur. Die drei eF’s des Heinz Rühmann, Fliegen, Filme und Frauen durchziehen das Leben dieses wohl bekanntesten und eventuell besten deutschen Schauspielers. Die Feuerzangenbowle bildet den Hintergrund für das diesjährige Weihnachtsprogramm
des Kabaretts im Operncafé. Bei Heinrich Spoerl, in der Buchvorlage zum Film heißt es: “Eine Feuerzangenbowle ist keine Bowle, sie ist ein Mittelding zwischen Gesöff und Hexerei. Weich und warm hüllt sie die Seele ein, nimmt die Erdenschwere hinweg und löst alles auf in Dunst und Nebel” - so ist das mit Heinz Rühmann, leicht und süffig kommen seine Figuren daher, nehmen die Menschen mit in seine Filmwelt aber wie er das macht, das hat er nie verraten, er lächelt nur dazu.
Ein Streifzug durch sein Leben als Schauspieler, Flieger und Mustergatte, natürlich gewürzt mit den zeitlosen Filmschlagern, Geschichten und Anekdoten aus einer über 60 Jahre währenden Karriere die von der Weimarer Republik bis in das wiedervereinigte Deutschland reicht.
So freue ich mich, Ihnen dieses Programm, von Siegfried von der Heyde geschrieben, und unter der Regie von Karl-Fred Müller auf die Bühne gebracht, präsentieren zu dürfen. Ich lade Sie also herzlich ein, zu seiner Hommage an Heinz Rühmann und, am Ende der Vorstellung, zu einer Feuerzangenbowle.
“Ach ich fühl es…” - Ein heiter-frivoles Nachtprogramm
05.10.2008
Mit großer Freude habe ich die Arbeit mit der Studiobühne Aschersleben wieder ins Leben gerufen. Dieses Ensemble, dem ich von 1986 bis zu seiner Auflösung im Jahre 1991 angehörte hatte bereits zu Zeiten vor der Wende ein heiter-frivoles Nachtprogramm mit dem Titel „mein Liebchen hat ein etwas“.
Nunmehr wurde es etwas umgestaltet und zum Teil neu geschrieben unter dem Titel „Ach ich fühl es“.
“Ach ich fühl es” stammt aus dem Gedicht „Kritik des Herzens“ von Wilhelm Busch und ist der beziehungsreiche Titel des heiter-, frivolen Nachtprogramms, mit dem die Studiobühne Aschersleben das Publikum erfreuen möchte. Lieder, Couplets, Aphorismen und mehr über das Thema Liebe und alles was man dafür hält. Dabei wird sich solch klassischer Kabarettautoren wie Kurt Tucholsky, Otto Reuter, Joachim Ringelnatz, Robert Gernhardt, u.a. bedient, deren Texte zu einem Programm gestaltet worden sind das Thema Liebe auf heitere Weise zu erklären.
Da werden „heiße Gefühle“ und „kalte Schulter“ mit viel Gefühl, Humor und Lebenslust gezeigt. Wobei die Betonung auch ganz bewusst auf den Begriff Lust gelegt werden kann, denn viele der Vorträge haben eindeutig zweideutigen Inhalte und manchmal kann von Zweideutigkeit keine Rede mehr sein.
Vor allem soll sich in diesem Programm wieder einmal bewahrheiten, dass sich erotische Ausstrahlung nicht unbedingt an Modellmaßen festmachen muß, sondern das auch gestandene Frauen mit eher „normaler“ Figur durchaus mehr als genug Sexappeal verbreiten können. Ein Abend mit Liedern und Texten der 20er und 30er Jahre von Tucholaky bis Ringelnatz, von Reuter bis Gernhardt. Das Programm ist ein Wechselspiel zwischen derben Texten und leichten Liedern, zwischen Rausch und Ernüchterung, zwischen Skandal und Unschuld.





